Ein Umzug ist meist eine stressige Angelegenheit. Kartons packen, Möbel abbauen, Transporter beladen, und, und, und. Zwischen all diesen Dingen die erledigt werden müssen, vergisst man leicht mal die bürokratischen Angelegenheiten. Wir helfen Ihnen dabei nichts zu vergessen.

Adressänderung beim Umzug: Einwohnermeldeamt

Nach dem Umzug bleiben Ihnen zwei Wochen, um sich beim Einwohnermeldeamt zu melden. Das ist nicht viel Zeit zwischen dem Auspacken von Kartons, Aufbauen von Möbeln und dem Kennenlernen des neuen Wohnsitzes. Es ist allerdings ratsam sich die Zeit zu nehmen sich fristgerecht beim Bürgeramt zu melden, da Sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Bei einer zu großen Verspätung kann ein Ordnungsgeld auf Sie zukommen. Viele Ämter zeigen sich jedoch kulant, wenn Sie die Ummeldung und die Adressänderung beim Umzug lediglich wenige Tage zu spät durchführen.

In jedem Fall müssen Sie persönlich das Amt aufsuchen und Ihren Personalausweis mitbringen oder eine bevollmächtigte Person beauftragen. Online ist eine Ummeldung leider noch nicht möglich. Allerdings bieten viele Ämter bereits die Möglichkeit an, sich einen Termin online zu sichern. So lässt sich die Wartezeit vor Ort ganz einfach verkürzen. Eine weitere gute Nachricht ist, dass Sie Ihren alten Wohnsitz nicht mehr abmelden müssen, da die Bürgerämter ihre Daten miteinander abgleichen.

Adressänderung beim Umzug: Weitere Ämter

Individuell ist dann zu schauen, welche Ämter Sie noch aufsuchen müssen. Besitzen Sie ein Auto? Dann sollten Sie Ihr Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsbehörde ummelden. Beziehen Sie Kindergeld oder haben Sie einen Hund als Haustier? Dann müssen Sie zusätzlich einen Termin beim Finanzamt machen. Wenn Sie Arbeitslosengeld bekommen, müssen Sie beim Arbeitsamt vorstellig werden.

Adressänderung beim Umzug: Dienstleister

Aber nicht nur Ämter müssen Sie über einen Umzug informieren, sondern auch verschiedene Dienstleister. Der wichtigste ist hier Ihr Strom- und Gasanbieter, welcher bereits ca. 2 Wochen vor dem Umzug kontaktiert werden sollte, um die Versorgung am neuen Wohnort sicherzustellen. Auch der Telefon- und Internetanbieter sollte frühzeitig informiert werden.

Ebenso müssen Sie Banken, Versicherungen, Krankenkasse, Mobilfunkanbieter, Beitragsservice für Rundfunkgebühren und Vereine über eine Adressänderung informieren. Ein Tipp: Ein  Nachsendeantrag kann Ihnen viele Sorgen nehmen, denn so stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Post bekommen, auch wenn Sie Ihre Adresse noch nicht überall geändert haben.