Beim Auszug aus der Mietswohnung muss der Zustand der Wohnung in einem Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten werden. Es kann vorkommen, dass sich Mieter und Vermieter über Schäden und Reparaturkosten oder die Anzahl der überlassenen Wohnungsschlüssel streiten. Ein Wohnungsübergabeprotokoll dient dazu, solche Streitigkeiten zu vermeiden, indem der Zustand der Wohnung beim Ein- und Auszug dokumentiert wird. So können die Mieter dem Vermieter vorweisen, ob zum Beispiel Schäden schon vor dem Einzug vorhanden waren. Das Protokoll fertig man i.d.R. an, wenn alle Möbel aus der Wohnung ausgeräumt sind und eventuell Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind. So wird die Wohnung im „Rohzustand“ festgehalten. Für die Anfertigung des Protokolls sollten Sie einen festen Termin mit dem Vermieter vereinbaren und gemeinsam die Wohnung begehen. Damit stellen Sie sicher, dass beide Seiten genau nachvollziehen können, in welchem Zustand die Wohnung ist.

Wohnungsübergabeprotokoll

Was wird im Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten?

  • Zählerstände von Wasser, Strom und Heizkörpern
  • Mängel und Schäden
  • Anzahl der Wohnungsschlüssel
  • Wände prüfen in Bezug auf Beschädigung der Farbe/Tapete
  • Elektronische Geräte und Sanitäranlagen prüfen
  • Fenster, Türen, Schlösser überprüfen
  • Schimmelbefall vor allem im Badezimmer prüfen
  • Sprechen Sie eventuelle Renovierungsarbeiten genau mit dem Vermieter ab und halten dies vertraglich fest